SV Freistett beim Rennsteiglauf in Oberhof am Start

14. Mai 2026

Am Freitag, den 08. Mai 2026, machten sich die Breitensportler des SV Freistett auf den Weg in den Thüringer Wald, um am traditionsreichen GutsMuths-Rennsteiglauf teilzunehmen – Deutschlands größtem Crosslauf und einem der bekanntesten Landschaftsläufe Europas.

Nach der rund vierstündigen Anreise erreichte die Gruppe gut gelaunt und nach einer gemütlichen Vesperpause ohne Verzögerungen Oberhof. Nach dem Bezug der Zimmer ging es direkt ins Zentrum zur Startnummernausgabe. Natürlich durfte auch der obligatorische Besuch im Café Cortina nicht fehlen.

Am Abend stand dann die traditionelle Kloßparty auf dem Programm. Trotz längerer Warteschlange ließen sich die Sportler die Thüringer Klöße mit Rotkraut und Rindsroulade schmecken. Gemeinsam mit hunderten Läufern wurde anschließend beim berühmten Rennsteiglied kräftig mitgesungen, ehe der Abend in geselliger Runde ausklang.

Der Samstag begann für die acht Halbmarathonläufer bereits um 5 Uhr morgens. Nach einem kurzen Frühstück machte sich die Gruppe auf den Weg zur LOTTO Thüringen Arena am Rennsteig in Oberhof. Bei frischen Temperaturen und leichtem Nebel zeigte sich bereits die Sonne – perfekte Bedingungen für den Lauf.

Kurz vor dem Start sorgten das Rennsteiglied und der Schneewalzer noch einmal für Gänsehautstimmung, bevor die Läuferinnen und Läufer auf die anspruchsvolle Strecke Richtung Schmiedefeld gingen. Der Halbmarathon des Rennsteiglaufs führt über rund 21 Kilometer mit etwa 386 Höhenmetern bergauf und knapp 400 Höhenmetern bergab durch die Wälder des Thüringer Waldes. Wurzelwege, Schotterpassagen und wechselnde Untergründe verlangten den Teilnehmern volle Konzentration ab.

Im Elite-Startblock ging Tobias Rub auf die Strecke, gefolgt von Alexander Dahlke und Gerd Ehrhardt im Startblock 1. Daniel Nowok startete aus Block 2, Bianca Witte und Stefanie Grampp aus Block 3. Regina Huber sowie Katharina Walter komplettierten das Starterfeld des SV Freistett.

Alle Läuferinnen und Läufer erreichten glücklich und zufrieden das Ziel in Schmiedefeld. Besonders erfreulich waren die starken Platzierungen in den jeweiligen Altersklassen bei einem Teilnehmerfeld von mehreren tausend Startern.

Ergebnisse Halbmarathon:

  • Tobias Rub – 1:35:00 Std – AK 13.ter – Platz 109. bei den Männern
  • Alexander Dahlke – 1:40:24 Std – AK 12.ter – Platz 184 bei den Männern
  • Gerd Ehrhardt – 1:41:16 Std. – AK 13.ter – Platz 204 bei den Männern
  • Stefanie Gramp – 2:03:55 Std. _ AK 26.te – Platz 260 bei den Frauen
  • Daniel Nowok – 2:04:42 Std. – AK 204.ter – Platz 1370 bei den Männern
  • Bianca Witte – 2:05:50 Std. – AK 33.te – Platz 322 bei den Frauen
  • Regina Huber – 2:07:26 Std. – AK 50.te – Platz 350 bei den Frauen
  • Katharina Walter – 2:34:16 Std. – AK 72.te – Platz 1484 bei den Frauen

Auch die Walker des SV Freistett gingen erfolgreich an den Start. Gudrun Steurer, Tiina Preis und Werner Dusch starteten ebenfalls an der Biathlon-Arena.

Ergebnisse Walking:

  • Gudrun Steurer – 3:37:56 Std.
  • Tiina Preis – 3:37:56 Std.
  • Werner Dusch – 4:36:32 Std.

Zusätzlich nahm Verena Sitter an der Wanderung teil, bei der traditionell keine Zeitwertung erfolgt.

Nach einigen schönen Stunden in Schmiedefeld – inklusive des obligatorischen Läuferbiers – ging es am Nachmittag zurück nach Oberhof. Während einige den Tag entspannt im Hotel ausklingen ließen, zog es andere erneut ins Café Cortina, um die verbrauchten Kalorien wieder aufzufüllen.

Am Abend stand dann noch ein gemeinsames Essen in der „Oberen Schweizerhütte“ auf dem Programm. Der Weg dorthin führte vorbei an der Schanzenanlage am Wadeberg und bot noch einmal beeindruckende Ausblicke auf die Wintersportstätten Oberhofs. Bei gutem Essen, viel guter Laune und bester Unterhaltung ließ die Gruppe den Tag ausklingen, bevor der Abend schließlich auf der Läuferparty seinen Abschluss fand.

Der Sonntag begann deutlich entspannter. Nach einem gemeinsamen Frühstück machte sich die Gruppe gegen 10 Uhr wieder auf den Heimweg. Zuvor wurde noch einmal ein kurzer Stopp an der Biathlon-Arena eingelegt, um die beeindruckende Sportstätte genauer zu erkunden.

Am Nachmittag kamen schließlich alle wieder wohlbehalten in Freistett an.

Auch in diesem Jahr war der Rennsteiglauf wieder ein unvergessliches Erlebnis mit einzigartiger Atmosphäre, sportlichen Herausforderungen und jeder Menge Teamgeist. Für die Teilnehmer des SV Freistett steht schon jetzt fest: Das Rennsteig-Feeling ist einfach einmalig.

Regina Huber